Ja zu Vollgeld am 10. Juni 2018

Liebe TALENTierte!

Nun ist es so weit: Am 10. Juni findet die Volksabstimmung über die Vollgeld-Initiative statt!!

Die Vollgeld-Initiative, die von INWO-Mitgliedern gegründet wurde, stellt eine einfache Frage: Wer soll unsere Schweizer Franken herstellen? Die Nationalbank oder die privaten Banken? Heute ist es so – und das wird inzwischen von niemandem mehr ernsthaft bestritten – dass alles elektronische Geld (Buch- oder Giralgeld) von den privaten Banken in Umlauf gebracht wird und nur die Banknoten von der Nationalbank kommen. Im Gegensatz dazu ist die allgemeine Meinung, dass alles Geld von der Nationalbank komme. Nein, das ist nicht so, aber dass es so wird, dafür stimmen wir ab.

Ich danke dir, dass du dir Zeit nimmst und dich mit dem Thema befasst. Falls du im Moment wenig Zeit hast, lies bitte einfach noch das Fazit am Schluss.

Die kommende Abstimmung ist sehr wichtig! Als TALENT- und Initiativmitglied bitte ich deshalb: unterstütze die Initiative!  Du hast folgende Möglichkeiten:

a) Werde Mitglied im Komitee Deines Kantons! 

Das geht ganz einfach auf unserer Internetseite und ist mit keinerlei weiteren Verpflichtungen verbunden.

https://www.vollgeld-initiative.ch/schreiben-sie-uns/

b) Unterstütze uns finanziell!

Verglichen mit unseren Gegnern sind wir aus finanzieller Sicht natürlich Zwerge.

Deshalb sind wir um jeden Beitrag froh!

Spenden kannst Du auf verschiedene Arten: Alles Weitere dazu auf: https://www.vollgeld-initiative.ch/spenden/

c) Schreib Leserbriefe.

Leserbriefe sind nach wie vor ein sehr wirksames Mittel. Hier findest Du einige Musterbriefe, die Du in Deinem Namen einreichen kannst. https://www.vollgeld-initiative.ch/texte-vorratskammer/

d) Hilf uns beim Flyer verteilen und beim Aufhängen von Plakaten.

Wenn Du in Deinem Bekanntenkreis Flyer verteilen möchtest oder die Gelegenheit hast vor Deinem Haus oder sonst an einem geeigneten Ort Plakate aufzuhängen, so kannst du das Material auf der Initiativseite bestellen.

Hier nochmals einige zentrale Überlegungen  rund um die Vollgeld-Initiative:

  1. Warum wollen wir, dass alle Schweizer Franken von der Nationalbank kommen?

– Weil in der Bundesverfassung steht, dass das Geldwesen Sache des Bundes ist.

– Weil Dein Geld auf dem Bankkonto nicht nur Dir, sondern auch zur Konkursmasse der Bank gehört. Deshalb ist es im Falle einer Krise nicht sicher. Nur dank der Einlagensicherung (bis 100’000 Franken) kannst Du einigermassen ruhig schlafen.

– Weil das heutige Geldsystem krisenanfällig ist und zu immer höheren Schulden führen muss. Aber jedes Schuldensystem bricht eines Tages zusammen oder wird über eine zerstörerische Inflation am Leben gehalten.

– Weil das heutige Geldsystem ungerechte Privilegien für die Banken schafft und die Gesellschaft spaltet.

– Weil durch sich steigernde Geldvermehrung die Erde und unsere Lebensgrundlagen in Gefahr sind. Um beides zu schützen, müssen wir den Wachstumszwang abschaffen, der zu Ausbeutung und Zerstörung führt. Der Motor für den Wachstumszwang ist das Geldsystem, das sich aus dem Nichts vermehrt, aber mit Geld aus realer Produktion und Dienstleistung bedient werden will. Die Vollgeldinitiative ist ein wichtiger Schritt, damit das Geld wieder allen dient und nicht nur wenigen.
– Weil … weil …  es gibt noch viele Gründe. Diese findest Du auf www.vollgeld-ja.ch

  1. Was ändert mit der Einführung von Vollgeld?

Vollgeld ist nichts Neues: Münzen und Banknoten kommen von der Nationalbank und sind bereits Vollgeld.

– Für Dich ändert nicht viel: Dein Privat- oder Zahlungskonto wird weiterhin von Deiner Bank geführt, allerdings ausserhalb der Bankbilanz. Das bedeutet, dass das Geld wieder vollständig Dir gehört und nicht mehr zur Konkursmasse der Bank gehört.

– Deine Hypothek bekommst Du weiterhin von Deiner Bank. Steigen die Zinsen? Nein – wie sich die Zinsen entwickeln, hängt weiterhin von der Politik der Nationalbank und den internationalen Rahmenbedingungen ab.

– Banken können nur noch Gelder verleihen, die sie von Dritten bekommen haben. Aber eigenes Geld können sie nicht mehr schöpfen.

  1. Weshalb ist die Nationalbank gegen die Einführung von Vollgeld?  

– Die Nationalbank behauptet, dass damit die Geldpolitik erschwert würde. Dabei liest sie den Initiativtext nicht richtig und behauptet, die Initiative würde verlangen, dass die Nationalbank praktisch alles Geld an Bund/Kantone/Bürger auszahlen müsste. Dies würde die Situation der SNB tatsächlich erschweren – aber die Initiative lässt auch weiterhin Darlehen an die Banken und den Kauf von Devisen zu. D.h., die Nationalbank behält alle ihre Instrumente und bekommt noch zusätzliche Möglichkeiten. Wieso soll ein solches System die Geldpolitik erschweren?

– Die Nationalbank ist der Auffassung, dass die heutigen Instrumente genügen. Die vielen neuen Regulierungen (Basel I, II, III), die in den letzten Jahren eingeführt wurden, beweisen jedoch, dass das Geldsystem nach wie vor unsicher ist und immer wieder neu reguliert werden muss.

Fazit

Die Vollgeld-Initiative ist sehr wichtig! Sie ist bei weitem nicht so kompliziert, wie unsere Gegner behaupten.

Wer soll das Recht haben, Schweizer Franken herzustellen? Für mich ist das klar die Aufgabe der Nationalbank.

Menschen, die sich um den Zustand der Erde sorgen und ökologisch handeln, durchschauen, dass die Geldmechanismen wie u.a. die Geldschöpfung der Geschäftsbanken der eigentliche Motor für die Zerstörung der irdischen Lebensgrundlagen sind. Deshalb stimmen sie so wie ich mit JA für die Vollgeld-Initiative.

Als TALENT-Mitglied gehörst du auch dazu und ich sowie viele andere sind dir dankbar, wenn du mitmachst.

 

Liebe Grüsse,

Ursula Dold

Studie „Regionale Komplementärwährunge​n in Deutschland“

Buchveröffentlichung von Sebastian Leinert

Er arbeitete drei intensive Jahre an der Veröffentlichung der Studie „Regionale Komplementärwährungen in Deutschland“. Es ist ein Beschrieb der alternativen Geldsysteme in Deutschland. Der Übergang zu den Tauschringen ist fliessend.

Herr Leinert wagt in diesem Buch über die systematische Zusammenstellung hinaus auch den Versuch, generelle Schwachstellen von Regionalwährungen aufzuzeigen, Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten und einen Blick auf die sich bereits heute abzeichnenden Möglichkeiten einer Weiterentwicklung dieser Systeme zu werfen. Denn momentan befinden sich die meisten dieser Regionalgelder in ausgesprochen „schwerem Wasser“.

Ein Blick über den Tellerrand kann niemals schaden. Daher werden auch zwei Kapitalsammelsysteme für Bio-Betriebe in Deutschland und außerdem noch fünf erfolgreiche „Währungen“ aus dem angrenzenden Ausland vorgestellt. In diesem Zusammenhang ist er auch auf die WIR Bank eingegangen.

Es war ihm ein wichtiges Anliegen, diese Thematik durch die Erarbeitung idealtypischer und realtypischer Modelle in Anlehnung an MAX WEBERs soziologische Modelle zu erweitern, „benchmarks“ für diese alternativen Geldsysteme herauszuarbeiten und die Einsichten in deren Struktur und Wirkungsweise zu vertiefen.

Das Buch umfasst knapp 328 Seiten, davon 117 Seiten Hauptteil, und ist im BoD-Verlag Norderstedt erschienen und im normalen Buchhandel erhältlich (ISBN-Nr.: 9783842360686).
Die Studie ist auch beim gleichen Verlag als E-Book erschienen (ISBN-Nr.: 9783741204678) und in nahezu allen deutschen E-Book-Shops für 9,99 € im Handel zu beziehen.

Tomorrow

“Die Welt ist voller Lösungen” – das ist Motto für den Film TOMORROW, im Original “le Demain”, der am 2. Juni in die deutschen Kinos kommt.

TOMORROW ist ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Der Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“) haben im Crowdfunding von 12.600 Unterstützer insgesamt 444.000 Euro gesammelt und sich auf eine Reise um die Welt gemacht. In Frankreich ist der Film ein Publikumserfolg – mit mittlerweile 800.000 Zuschauern – und wurde mit einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Die genauen Termine und Kinos findet ihr hier:
http://www.tomorrow-derfilm.de/wo-zu-sehen.html

Tomorrow

Interview mit Christoph Pfluger „Das nächste Geld“

Geld ist Macht.

Diese Macht kann kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“
– Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

Video jetzt ansehen: Christoph Pfluger Interview KenFM

Buchpräsentation „Die Welt der Commons. Muster gemeinsamen Handelns“ von Silke Helfrich

Commons sind Urtraditionen, bei uns als Allmenden bekannt. So werden in den Schweizer Alpen heute noch Alpweiden und Bewässerungsanlagen als Allmenden bewirtschaftet. Aber es gibt auch digitale Commons, in denen Menschen verbunden durch das Internet zusammenarbeiten, ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen und zum Gelingen von Projekten beitragen. Silke Helfrich ist eine führende Forscherin auf diesem Gebiet. Gerade in einer Zeit, in der alles von Geld dirigiert wird und alles von Geld abhängt, sind Commons eine interessante Alternative. Silke Helfrich erzählt uns aus dem neuen Buch «Die Welt der Commons. Muster gemeinsamen Handelns». Dazu bist Du herzlich eingeladen.

Zeit: Donnerstag, 18. Februar 2016, 18:30 Uhr
Ort: MoneyMuseum, Hadlaubstrasse 106, 8006 Zürich

Eine detaillierte Beschreibung der Veranstaltung findest Du in diesem Dokument: Commons_text

Auf Grund der beschränkten Platzzahl ist es von Vorteil, sich per Mail anzumelden unter info@sunflower.ch (Anmeldeschluss: 11. Februar 2016)

Interessierte Personen können uns über info@sunflower.ch die Kontaktdaten zusenden, um auch in Zukunft zu unseren Veranstaltungen eingeladen zu werden.

Wir freuen uns über Deine Teilnahme.

Mit herzlichen Grüssen

Jürg Conzett, Heidi Lehner

Buchvorstellung Uwe Burka

Zukunftsfähige Geld- und Wirtschaftsordnung von Uwe Burka

Mit einer Rundschau über die grössten Probleme unserer Zeit beginnt das Buch von Uwe Burka. Schon da merkt man aber, dass Uwe es nicht bei der Beschreibung lassen wird, sondern konkrete Lösungsansätze hat, wie wir das System nachhaltig verändern könnten. Diesen Veränderungen legt er unsere bestehenden internationalen Regeln zugrunde: die Menschenrechte, die 3 Werte der französischen Revolution. Er zeigt auf, dass unser profit-maximiertes Denken die Welt in die falsche Richtung führt, denn eigentlich wäre es wichtig, unseren Gewinn (statt immer mehr in Spekulationsblasen zu lenken und noch mehr Geld damit zu machen) für die Zukunft zu investieren – in Bildung und Kultur und uns allen eine Entwicklung zu ermöglichen, statt Gewinne zu maximieren.
Im zweiten Teil im zweiten Teil geht Uwe dann spezifisch auf die Wirtschaft ein und macht auch da Vorschläge, wie wir aus dem Teufelskreis Profitximierung und der Machtlosigkeit herauskommen.

Ich finde, dies ist ein wirklich lesenswertes Buch. Es zeigt die Probleme und Lösungswege auf, macht aber vor allem auch Mut, anzupacken!

Uwe Burkas Buch „zukunftsfähige Geld- und Wirtschaftsordnung“ kann auf www.aktivZUKINFTsichern.com gelesen und frei heruntergeladen werden!

Zürich tauscht & isst

Einladung zum «zürich tauscht & isst»

«zürich tauscht & isst » | Ein Markt der besonderen Art
Eine Kooperation der 4 Zürcher Tauschnetze | give&get, Lets Zürich, Talent Schweiz,
Netzwerk Tauschen am Fluss.
Im September 2015 lanciert die Stadt Zürich zusammen mit der Mercato Stiftung einen Erlebnismonat mit dem Titel «zürich isst». In diesem Projekt werden Anlässe und Angebote rund um das Thema «Ernährung, Umwelt, und Genuss.» beworben. Da Tauschnetzwerke bestens dazu passen, sind wir Partner von «zürich isst». Im Besondern geht es auch um nachhaltige Ernährung. Deshalb wählen wir das Essensangebot für den Markt unter diesem Aspekt aus.

Wann
Samstag 5. September 2015
Marktzeiten: 13.30 – 17.30 Markt
Essensstände bis 19 Uhr (Damit ihr nach dem Markt gemütlich etwas essen und gemeinsam den Markt ausklingen lassen könnt)

Wo
Gemeinschaftszentrum Wipkingen, Breitensteinstrasse 19a, 8037 Zürich
Tram 17 ab Hauptbahnhof bis Förrlibuckstrasse (Richtung Werdhölzli)
Tram 13 ab Hauptbahnhof bis Wipkingerplatz (Richtung Frankental)
Standort:https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zIE5zcRPAot8.ksyDoZM6odPw&f=q&source=embed&geocode&ie=UTF8&oe=UTF8&msa=0

Infos zum Markt:
Am «zürich tauscht & isst Markt» wird angeboten:
Handwerksmarkt | Selbstproduziertes wie z.B. kulinarische Köstlichkeiten, Setzlinge, Genähtes, Schmuck etc.
Flohmarkt
*Dienstleistungen | z.B. Handmassage, Manicüre, Karten lesen, etc.
**Handwerkliche Angebote | z.B. Velo flicken, Kleider flicken, Haare schneiden, Geräte reparieren, Klöppeln lernen, etc.
Rahmenprogramm angeboten von Netzwerk-Mitgliedern | z.B. Kinder-Programm wie Schminken, Musik, Clownerie, Zaubern etc. etc…
Infostände | Die vier Tauschnetze stellen sich vor

*Dienstleistungen anbieten:
Dienstleistungen können angeboten werden, um sich unter den Tauschenden bekannt zu machen. Für angebotene Dienstleistungen, die mehr als “nur“ eine Kostprobe sind, kann Zeit verlangt werden – oder es kann ein Geldpreis ausgehandelt werden. Stunden werden über zur Verfügung stehende Buchungszettel verbucht.
(Für Massagen steht aus Platzgründen dieses Mal kein separater Raum zur Verfügung. Deshalb eignet sich nur Wohltuendes, das im öffentlichen Raum innerhalb des Marktes angeboten werden kann, z.B. Schultermassage, Fussreflexzonenmassage, Handmassage etc. )

**Handwerkliche Angebote stehen im Zentrum: 14.30 – 17.30 Uhr
An diesem Markt stellen wir handwerkliche Angebote ins Zentrum. Wir stellen uns vor, dass eine „lebendige Werkstatt“ entsteht. Da werden z.B. Velos, Geräte, Lampen, Schmuck repariert, Haare geschnitten etc. oder es kann gelernt werden zu klöppeln, stricken, filzen und, und…
Hier wird einfach alles rund ums Handwerk angeboten.

Generelle Infos:
Marktstände dürfen nur von Mitgliedern der 4 «zürichtauscht»-Netzwerke betrieben werden.
Auf dem Markt kann mit Tauschstunden und Geld bezahlt werden, da auch Nicht-mitglieder am Markt willkommen sind. Die Preise können in Zeit und Währung (CHF) angeschrieben werden. Ein Mix von Zeit und Geld ist möglich.
Sämtliche MarktteilnehmerInnen müssen eine Bezahlung in Zeit von den Mitgliedern der mitmachenden Tauschnetze akzeptieren, wenn das ein Tauschmitglied wünscht.

Stunden/ Talente buchen: Wie funktioniert‘s?
Alle TauscherInnen, die Waren und Dienstleistungen anbieten, erhalten einen Buchungszettel für den Markt. Der Buchungszettel geht bei Marktende an die Administration des jeweiligen Tauschnetzes. Die Tauschstunden werden von der betreffenden Tausch-Administration verbucht. Stunden die mit Mitglieder von anderen Tauschnetzen getauscht wurden, wird via Clearingstelle verbucht. Jedes Tauschnetz hat am Markt einen Infostand, bei dem nachgefragt werden kann.

Eine Tabelle der möglichen Zeiteinheiten wird frühzeitig vor diesem Event verschickt.

Zeiten
Die Marktstände können zwischen 12:00 – 13:15 Uhr eingerichtet werden.
Der Marktverkauf dauert von 13:30 – 17:30 Uhr (Damit die Marktatmosphäre bis am Schluss bleibt, bitten wir die „Marktfahrenden“ bis 17.30 Uhr zu bleiben.)
Es ist sinnvoll, den Marktstand zu zweit zu betreiben. So bietet sich die Gelegenheit, sich selbst auf dem Markt umzusehen, eine Dienstleistung auszuprobieren andere Tauschende kennen zu lernen oder in Ruhe etwas zu essen.

Parkplätze
Die Marktware kann zwischen 12:00 – 13:15 Uhr in der Nähe des Marktplatzes aus dem Auto ausgeladen werden. Anschliessend muss um-parkiert werden, da beim GZ keine Parkplätze zur Verfügung stehen.
Im Umfeld des GZ stehen nur wenige Parkplätze (Blaue Zone) zur Verfügung. Es kann in den umliegenden Parkhäusern geparkt werden. (Plan folgt mit den Marktinfos nach der Anmeldung).

Weitere Informationen
Bei schönem Wetter findet der Markt im Atrium des GZ Wipkingen statt. Bei Regenwetter werden die Marktstände unter gedeckten Laubengängen aufgestellt.

Das Anmeldeformular kannst du hier herunterladen: Anmeldung Zürich tauscht

Neue Veranstaltungen von DANACH

Anlässe

Anlässe

DANACH jetzt!
Letzte Nacht für ein visionäres Danach-Erlebnis. Dock18 und DANACH laden ein, zu vier Abenden in denen ein gemeinsamer zukunftsfähiger Lebensstil diskutiert und ein Stück weit mit geprägt werden soll. Simuliert werden soll dabei das Jahr 2054. Dabei sollen zukunftsfähige Themen, Projekte,Techniken und Lebensstile angesprochen und vermittelt werden, die unser restliches Leben und das unserer Kinder begleiten werden. Untermalt mit zukunftsfähiger Musik. Eine Abendveranstaltung mit forschendem Hintergrund, partizipativen Elementen und unterhaltsamen Abschluss.
Von 20 bis 24 Uhr:
Freitag 13. Februar 2015:
Mit Machwerk Winterthur und Bio für jede
13. Februar 2015 – 20:00
Sihlquai 131, Zürich
Gutes Leben für alle – Kongress 20. – 22.2.15
Der Kongress erkundet, wie ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird. Es gilt auszuloten, wie Neues gesellschaftlich anknüpfungsfähig und selbstverständlich werden kann.
Mehr Infos unter http://www.guteslebenfueralle.org

20. Februar 2015 – 17:30
WU Wien (TC / LC), Welthandelsplatz 1, 1020 Wien
WandelBar
Höher, schneller, weiter… mehr, mehr, mehr! Wachstumszwang, Finanz- und Armutskrisen, nukleare und andere Katastrophen beschleunigen den Suchprozess nach Alternativen zum derzeitigen Lebens- und Wirtschaftsmodell. Dabei haben wir die Möglichkeit, einen Wandel herbeizuführen. Als Expertinnen und Experten einer neuen Lebensweise können wir gemeinsam einen zukunftsfähigen Lebensstil gestalten.
Wir möchten zu einem monatlichen Treffen einladen, um zusammen unsere Ideen, Projekte und Visionen zu besprechen, weiterentwickeln und zu reflektieren. Die WandelBar als Begegnungsort der Interessierten, Inspirierten, Engagierten und Pionieren der Postwachstumsgesellschaft.

25. Februar 2015 – 20:00
Sihlquai 131, Zürich
Gären lassen und veredeln – «soziale Fermentation»
«Biological Wisdom and Social Transformation» – A Collective Exploration
Zeitgleich finden unter anderen in den Städten Zürich, Winterthur, Berlin, Tallinn und Glasgow dieselben Treffen statt – es sind Keimzellen der Veränderung. Dabei spielt die Rückbesinnung auf ganz elementare Dinge ein zentrale Rolle.
Anhand von Diskussionen, die von spezifischen Dokumentationen oder künstlerisch experimentellen Filme, aber auch Interviews angestossen werden, wollen wir voneinander lernen, uns verbinden – und vielleicht ganz neue Aktivitäten enstehen lassen. Es gibt kein Ziel, es wird kein Ergebnis erwartet – daher kann das Unmögliche möglich werden!
Wir beginnnen mit drei Filmabenden, die Boden, Fermentierung und Fungi zum Thema haben – dies sehr bewusst: Der Boden ist lebensspendender Organismus, Fermentierung bedeutet Wandel und Fungi steht für Verbindung und Synergien.
16. Januar 2015 von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr: Boden
27. Februar 2015 von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr: Fermentierung
20. März 2015 von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr: Fungi
Wir treffen uns am Sihlquai 131 in Zürich, Eingang seitlich, der Raum ist ausgeschildert.
Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe (PDF, 48 kb)
Facebook-Gruppe Biological Wisdom
Eine Veranstaltung von danach.jetzt in Zusammenarbeit mit dem machwerk in Winterthur, wo zeitgleich die selben Filme gezeigt werden, siehe Veranstaltungshinweis

27. Februar 2015 – 19:00
Sihlquai 131, Zürich
Irmi Seidl – Ohne Wachstum geht es nicht?
Wachstum gilt als Allerheilmittel, das die Lösung für alle unsere gesellschaftlichen Probleme bringen soll. Wäre da nur nicht diese leidige Geschichte der begrenzten
Ressourcen und der negativen Effekte auf Mensch und Umwelt.
Im Rahmen der ABS-Geldgespräche 2014/15 fragen wir: Was heisst Wachstum überhaupt? Funktionieren Wirtschaft und Gesellschaft auch ohne? Wie lösen wir uns vom Wachstumszwang?

Kapital vermitteln und Zukunft gestalten
Die Rolle der Banken auf dem Weg in die Postwachstumsgesellschaft
Irmi Seidl, Ökonomin und Mitherausgeberin des Buches «Postwachstumsgesellschaft – Konzepte für die Zukunft»

Mehr Informationen und Anmeldungen: http://www.abs.ch/de/die-abs-wirkt/veranstaltungen/abs-geldgespraeche/

4. März 2015 – 18:15
ABS-Hauptsitz, Olten
DANACH jetzt!
Seit November 2014 organisieren wir die Nacht für ein visionäres Danach-Erlebnis. Dies ist ein Treffpunkt für Projekte, Initiativen und Organisation, die an der Schaffung eines gemeinsamen, zukunftsfähigen Lebensstil mitarbeiten und mitdenken, sowie für alle, die an diesem Wandel interessiert sind.
Dabei stellen sich immer zwei konkrete Projekte vor und laden Besucher/-innen und die Do it yourself-Aktivist/-innen ein, sich einzubringen. Weiter wagen wir einen Blick ins Jahr 2035. Eine Abendveranstaltung mit forschendem Hintergrund, partizipativen Elementen, Musik mit Zukunft und unterhaltsamen Abschluss.
11. März 2015 – 19:30
Sihlquai 131, Zürich
Leicht Leben macht Spass (II)
Mit Bar und Anmeldung!
Vor knapp einem Jahr sind die ersten BewohnerInnen in die Kalkbreite eingezogen. Wir besuchen eine von insgesamt sechzehn Wohnungen, die unter dem Motto «Leicht Leben» das 2000-Watt-Ziel der Stadt Zürich anstreben.
Welche Erfahrungen gibt es bisher? Was wird in den Wohnungen gemessen? Ist die 2000-Watt-Gesellschaft ein realistisches Ziel? Macht es Spass, sich mit dem eigenen Energieverbrauch auseinander zu setzen?
Sie fragen, wir antworten und gemeinsam diskutieren wir mögliche weitere Schritte!

19. März 2015 – 19:30
Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite, Zürich
Buchvernissage «Die Kalkbreite – ein neues Stück Stadt»
Unter dem Titel «Die Kalkbreite – ein neues Stück Stadt» entwarfen 2006 eine Handvoll QuartierbewohnerInnen und Fachleute die gemeinsame Vision einer nachhaltigen Bebauung des Kalkbreite-Areals. Seit August 2014 wohnen 256 Menschen in der Kalkbreite, 200 weitere arbeiten hier.
Ein Autoren-Kollektiv hat sich aufgemacht, in einem bunten Lesebuch die Geschichte des Wohn- und Gewerbebaus Kalkbreite zusammenzutragen. Nun liegt das Werk vor, das Dank grosszügiger Sponsoren zustande kam, und wir laden herzlich zur Vernissage ein!
27. März 2015 – 18:30
Caféteria Kalkbreite, Kalkbreitestrasse 6, Zürich

Alle Anlässe findest du auch auf http://danach.jetzt/anlaesse

Besser Leben Festival – 16. November 2014 in Basel

Besser Leben Festival

Referate, Kreatives und grosser Info-Markt

Zahlreiche Organisationen in der Schweiz leben sehr Bewusstes, Bewegtes, Konkretes und Kreatives. So tragen sie in ihrer spezifischen Weise zu einer achtsameren, verantwortungsvolleren, schöneren und nachhaltigeren Welt bei. Wir ermutigen diese Organisationen engagierter Menschen, an diesem Festival teilzunehmen, um sich noch besser kennenzulernen, zu vernetzen und untereinander bekannt zu machen – als Basis für ein neues Bewusstsein in dem es sich «besser leben» lässt auch mit weniger Konsum.

Sonntag 16. November 2014, 11–19 h in Basel, im Gundeldingerfeld, hinter dem Bahnhof

– Referate/Darbietungen in der Querfeld-Halle
– Info-Markt und «Buffet canadien» im eoipso

Festival-Flyer Besser leben 16 11 2014 (5)

Ablauf Besser Leben 16.11

Buch zur Vollgeldinitiative erschienen

Würden Sie einem System zustimmen, in dem der Grossteil der Geldmenge durch private, profitorientierte Unternehmen produziert und in Umlauf gebracht wird?
Nein? – Doch genau so funktioniert unser heutiges Geldsystem.

Das weltweite Bankensystem ist ein Kartenhaus aus Täuschung und Verschleierung. Denn 90 Prozent unseres Geldes ist elektronisches Geld, das die Banken herstellen und mit dem wild spekuliert wird. Nur 10 Prozent des Geldes sind Münzen und Banknoten der Schweizer Nationalbank. Immer lauter werden die Stimmen, die eine Korrektur fordern.

Vor über hundert Jahren wurde den Banken verboten, Geldscheine zu drucken. Mit dem elektronischen Geld auf unseren Girokonten (Giralgeld), welches ausschliesslich von den Banken geschaffen wurde, muss nun dasselbe passieren. Die Staaten, nicht die Banken müssen wieder Herr über das Geld werden.
Vollgeld steht für ein vollgültiges gesetzliches Zahlungsmittel, herausgegeben durch die Zentralbank. Vollgeld ist sicher vor Bankenpleiten, verhindert Finanzblasen und Inflation. Es rentiert sich – ganz ohne Steuererhöhungen und Sparpakete. Auf einen Schlag wären 60 Prozent der Euro-Staatsschulden vom Tisch, die Schweiz würde gar als erstes Land der Welt ganz frei von Staatsschulden!
In vielen Ländern wird Vollgeld bereits diskutiert, in der Schweiz ist Vollgeld sogar auf dem Weg zur Volksabstimmung. Dieses Buch macht in der Misere wieder Mut und weist einen gangbaren Weg aus der Finanzkrise.

Die Autoren:
Thomas Mayer ist Bürgerrechtler, Buchautor und Kampagnenleiter der aktuellen Vollgeld-Initiative (Schweiz). 1988 gründete er Mehr Demokratie e.V. mit und setzt sich seither für Direkte Demokratie in Deutschland ein. Er war Beauftragter des erfolgreichen Volksbegehrens „Mehr Demokratie in Bayern“ mit dem der Bürgerentscheid in den bayerischen Gemeinden und Städten eingeführt wurde.
Roman Huber ist Bürgerrechtler, Unternehmer und Trainer. Er ist seit 1996 im Vorstand von Mehr Demokratie e.V., ist Initiator der größten Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der BRD zu den Eurorettungsschirmen.

Tectum-Verlag, 2014, 322 Seiten, Klappenbroschur, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-8288-3350-0, 18,95 € (D)/19,50 € (A)